CDU Griesheim fordert klares Profil, politische Erneuerung und mehr Nähe zur kommunalen Basis

Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ist für die CDU eine Zäsur. Aus Sicht der CDU Griesheim ist es zugleich ein deutlicher Weckruf: Der Vertrauensverlust vieler Bürgerinnen und Bürger in die Politik und die etablierten Parteien darf nicht länger nur analysiert, sondern muss als Auftrag zur politischen Veränderung verstanden werden.

Die CDU darf sich nicht darauf beschränken, darüber zu sprechen, mit wem sie nicht zusammenarbeitet. Die sogenannte Brandmauer hat die AfD nicht kleiner gemacht. Entscheidend ist deshalb, wieder überzeugend zu zeigen, wofür die CDU selbst steht.

Wenn CDU draufsteht, muss CDU drin sein!

Die CDU Griesheim steht für eine Politik, die wirtschaftliche Vernunft, Leistung und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellt. Dazu gehören für uns ebenso Sicherheit und Ordnung, eine gesteuerte und konsequente Migrationspolitik sowie bessere Rahmenbedingungen für Eigentum und Wohneigentum.

Wir brauchen keine CDU, die sich über ihre Abgrenzung definiert. Wir brauchen eine CDU, die durch ihre eigenen politischen Antworten überzeugt.

Gerade bei Wirtschaft, Energie, Bürokratie, Migration, Rente und sozialen Sicherungssystemen stehen große Veränderungen an. Diese Herausforderungen lassen sich nicht durch weitere Ankündigungen lösen. Es braucht Mut zu Reformen und den Willen, Entscheidungen auch tatsächlich umzusetzen.

Die Basis kennt die Stimmung vor Ort!

Die kommunale Basis erlebt den Vertrauensverlust unmittelbar. An Infoständen, in Vereinen, bei Unternehmen und im persönlichen Gespräch hören unsere Mitglieder täglich, was die Menschen bewegt und wo sie mit politischen Entscheidungen unzufrieden sind.

Deshalb muss die Bundespartei die Erfahrungen der Stadt- und Ortsverbände wieder stärker in ihre politische Arbeit einbeziehen.

Die Basis darf nicht nur im Wahlkampf gebraucht werden. Sie muss bei der politischen Kursbestimmung gehört werden.

Unser Appell: Jetzt handeln!

Die CDU Griesheim steht zu unserer Partei und will, dass die CDU wieder Vertrauen gewinnt und breite gesellschaftliche Mehrheiten erreicht.

Dafür braucht es mehr als eine neue Kommunikationsstrategie. Es braucht einen klar erkennbaren politischen Kurs und eine Führung, die zuhört, Orientierung gibt und den Mut zu notwendigen Veränderungen hat.

Geschlossenheit kann nicht einfach eingefordert werden. Sie entsteht, wenn Führung und Basis gemeinsam davon überzeugt sind, dass der eingeschlagene Kurs richtig ist.

Sachsen-Anhalt sollte deshalb nicht nur eine Zäsur sein.

Es sollte der Weckruf sein, wieder mehr CDU zu wagen.

Nicht irgendwann. Sondern jetzt.